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Musskeba - die Erstfrau                                                                     

Begegnung mit der Polygamie in Afrika

edition8,                                                                                                    224 Seiten, gebunden, Fadenheftung
Leseband
ISBN 978-3-85990-122-3

 
Musskeeba ist eine kritisch beobachtete, kluge Kulturreportage über den Alltag, über die Erlebnisse mit ihrer Tochter, über Freundschaft, Eifersucht, Aberglauben, afrikanische Lebensfreude, aber auch über Schmutz, Krankheiten, Hinterlist und Missgunst in einem sozialen Biotop ohne Zukunftsperspektive. Sie gibt einen ungemein lebendigen Einblick in diese halb islamisch, halb animistisch geprägte Kultur. Den dramatischen Handlungsfaden liefert die Auseinandersetzung mit der Nebenbuhlerin Awa. Eine vorsichtigzurückhaltende Freundschaft wandelt sich zum konfliktgeladenen Nebeneinander und schliesslich zur offenen Feindschaft. Ihre Erlebnisse veranlassen die Autorin immer wieder zu Reflexionen über die afrikanisch-islamische Kultur und die Lage der Frauen in den Ländern Westafrikas. Ihre Begegnung mit der fremden Kultur hat ihr manche Illusionen genommen, aber zugleich ihr Verständnis und ihre Liebe für die Menschen Westafrikas stärker und reifer gemacht.

 

"Corinne Banora bewies, dass, wenn man andere(s) begreifen will,  man das auch leben muss". Kurt Aeschbacher SF1, Schweiz


"Corinne Banora trotzte ihren Instinkten. Am Ende aber hat sie den Kampf verloren“. Wieland Bakes, Nachtcafé SWR 3, Deutschland.


Musskeeba liest sich spannend, es ist eine Reisegeschichte mit einer Fülle von Informationen über die städtische afrikanische  Gesellschaft und über die Gründe, warum so viele Afrikaner von Europa träumen". Verena Stettler, Verlag edition 8, Mitverlegerin und Lektorin. 





Gedicht von Corinne Banora, "Wunder" in:

Auserwählte Werke XII                                                                         Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte, Anthologie mit Hörbuch   ISBN 978-3-930048-58-8
Mit Hörbuch



Prosa von Corinne Banora, "Der Knoten" in:

KopfHandWerk       

                                                                                      edition8
femscript lässt schreiben
Anthologie in 40 Beiträgen,
inkl. Hör-CD mit 20 Texten in 80 Minuten, gesprochen vom DamenDramenLabor.
ISBN 978-3-85990-154-4

Eine Anthologie in 40 Beiträgen, dazu eine Hör-CD mit 20 auserlesenen Beispielen, zu einem Paket gebunden. Damit feiert femscript, das Netzwerk schreibender Frauen, sein 20-jähriges Bestehen. Einblicke in Tun und Schaffen der Schriftstellerei, Beobachtungen, Gedanken, Kommentare aus dem vollen Leben ergeben eine breite Auswahl an Stil und Form. Lustiges und Ernstes kommt hier in kurzen Texten zusammen. Als KopfHandWerkerinnen geben bekannte und neu zu entdeckende Autorinnen Zeugnis von dem, was läuft in Gesellschaft, Familie und Kultur: Reflexion eines Lebens, das auch dem Verfassen von Texten gewidmet ist, denn Schreiben ist Gold.


Projekte in Arbeit:



"Pflümli & Besenstiel"

Einsichten und Ansichten

Ein Erzählband, Illustrationen von Nicole Plietzsch

Projektbeschrieb:

Heiter illustrierte Erzählungen, die alles berühren, was sich in einem Kindsleben (Pflümli) und im Leben einer alleinerziehenden Mutter (Besenstiel) bzw. im Alltag so abspielt.  Die Erzählungen sind eine selektive und überarbeitete Zusammenfassung von Publikationen, die in einer regionalen Internetzeitung unter der Rubrik «Aufgefallen» während sechs Jahren wöchentlich erschienen sind.   

Vom verschwundenen BH der Mutter über Albträume in Barcelona bis hin zum Ereignis, als Pflümli & Besenstiel auf dem Friedhof eingeschlossen waren, erzählen beide aus ihrer Sicht und Generation und lassen an ihrem kunterbunten Alltag teilnhaben. 
 








"Babylon, ich komme"  - Biographischer Roman über westafrikanische Emigranten

Projektbeschrieb :

«Man schliesst die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen». Dieses Zitat von Jean Cocteau beschreibt sehr schön meine Absicht mit diesem Buch. 

Lebensgeschichten schaffen Verständnis fürs Anderssein und bauen Vorurteile ab. Das ist der Ansatzpunkt für diesen biografischen Roman über westafrikanische Emigranten; der Roman greift unmittelbar in das aktuelle Geschehen der Asyl- und Fremdenpolitik ein. Ziel ist, ein Perspektivenwechsel zu versuchen und dem Leser eine differenzierte Betrachtungsweise über afrikanische  Emigranten zu suggerieren. Das Buch soll  das Bewusstsein schärfen gegenüber  verinnerlichte Selbstverständlichkeiten, denn niemand kann sich aussuchen, wo er das Licht der Welt erblickt hat.

«Babylon, ich komme» handelt vom Emigrationswunsch vieler Westafrikaner nach Europa, dem Babylon, wie es viele Gambier nennen und schildert die Gründe, warum sie auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen sind. Es erzählt die Lebensgeschichten von vier Protagonisten, von ihrem dramatischen Weg bis nach Europa und beschreibt die Not, die Hoffnung, den Glauben und die Desillusionierung der Betroffenen in der Diaspora. Lebenswirklichkeiten,  die das Schicksal der unwillkommenen Fremden bestimmen: Menschenhandel, restriktive, arbiträre Asyl- und Ausländerpolitik in Europa, Doppelmoral hinter behördlichen Bestimmungen, rechtliche Lage bei Negativentscheiden, welche die Betroffenen ohne Bleiberecht kriminalisiert, sowie politische Machenschaften und Korruption. Erzählt wird auch von Freundschaft und Liebe zwischen Schwarz und Weiss und zeigt Gründe auf, warum bi-kulturelle Liebesbeziehungen dem Druck von aussen oft nicht standhalten.

  

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